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By Josef P. Tschupik (auth.)

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Arabische Medizin im lateinischen Mittelalter: Gehalten in der Sitzung vom 5. Juli 1975

Die Untersuchung geht auf einen Vortrag zuruck, der am five. Juli 1975 unter dem Titel "Zur Rezeption und Assimilation der arabischen Medizin durch das lateinische Mittelalter" vor der Heidelberger Akademie der Wissenschaften gehalten wurde. Die Gliederung wurde thematisch ausge weitet und mit einem umfangreichen Anmerkungsteil versehen.

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Auf diese Weise kann ein Medicament gewisse Nebenwirkungen eines anderen aufheben und die Hauptwirkung in Pntschiedener "\Veise hervortreten lassen. l\Ian nennt dies Correction der Wirkung und das l\Iittel, welches Nebenwirkungen eines anderen aufhebt, ein Corrigens. Eine Verstärkung bezw. Abschwächung der Wirkung ist auch durch Mittel, welche die Resorption verstärken (z. B. Alkohol in schwachen Concentrationen, schwache Kochsalzlnsung) oder verzögern (Opium, Chinin), zu erzielen. Ausserdem kann Unterstützung der entfernten Wirkung mancher Medicamente besonders auch durch diätetischeMassregeln erfolgen, welche in derselben Richtung wie das ~Iedicament wirken, während ein in entgegengesetzter Richtung wirkendes Verhalten die Arzneiwirkung stört oder geradezu aufhebt.

Ein sehr wesentlicher Umstand, der auf die Wirkung und namentlich die Gabengrösse modificirend wirkt, ist die Constitution und der Ernährungszustand des Kranken. Je kräftiger entwickelt und je schwerer ein Individuum ist, um so mehr bedarf dasselbe von einer bestimmten Substanz, um ein bestimmtes Mass der Wirkung hervorzurufen. Energisch wirkende Mittel werden von herabgekommenen, schlecht ernährten Menschen nur in geringen Dosen tolerirt. Dagegen verursachen tonische Mittel (Eisen, Chinin) bei starken, vollblütigen Personen Functionsstörungen, während sie bei anämischen Individuen nur den bestehenden Schwächezustand beseitigen.

Für gewisse Substanzen reicht aber eine dem Körpervolum proportionale Verminderung der Gaben nicht aus. Die grosse Reizbarkeit des Gehirns und des Nervensystems bei Kindern, zumal Säuglingen, erlaubt Darreichung mancher bei Erwachsenen als schwacher Reiz wirkender Excitantia (z. B. lcoholica) nur in sehr geringen Dosen. Stärkere Abführmittel können bei Säuglingen leicht zu Collaps führen. Am schlechtesten werden von Kindern Opiumpräparate ertragen, welche man deshalb so viel wie möglich meidet und nur in minimen Mengen verabreicht.

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