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By H. Fitting (auth.), Ph. Broemser, E. Th. Brücke, W. v. Buddenbrock, M. Cremer, H. G. Creutzfeldt, H. Fitting, A. Fröhlich, F. W. Fröhlich, O. Gros, R. Höber, F. Kramer, A. Kreidl, T. Péterfi, E. Schmitz, A. Spiegel, W. Spielmeyer, W. Steinhausen, J. v. Ue

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Arabische Medizin im lateinischen Mittelalter: Gehalten in der Sitzung vom 5. Juli 1975

Die Untersuchung geht auf einen Vortrag zuruck, der am five. Juli 1975 unter dem Titel "Zur Rezeption und Assimilation der arabischen Medizin durch das lateinische Mittelalter" vor der Heidelberger Akademie der Wissenschaften gehalten wurde. Die Gliederung wurde thematisch ausge weitet und mit einem umfangreichen Anmerkungsteil versehen.

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KAHN (Pfliigers Arch. 219, 33, 1928) iiber Ve"suche an den Muskelfasern der Membrana basi-hyoidea berichtet, in denen sie das Alles-odeI-nichtsGesetz nicht giiltig fa'lden. 2 SHERRINGTON, CH. : Remarks on some aspects usw Proc. Roy. Soc. Lond. 97. 519 (1925). 3 FROHLICH, F. : Z. Sinnesphysiol. 48, 70, 383 (1914). 4 ADRIAN, E. D. u. R. MATTHEWS: J. of physiol. 63, 378 (1927). 3* 36 TH. BRUCKE: Tatsachen und Probleme der Physiologie nervoser Systeme. Mit der Frage der Giiltigkeit des Alles-oder-nichts-Gesetzes hangt auch auf das innigste das Problem zusammen, ob der Erregungsvorgang innerhalb einer einzelnen Nervenfaser stets gleichartig ist oder ob sich in einer Faser etwa qualitativ verschiedene Erregungswellen fortpflanzen konnen 1 Solche qualitative Differenzen zwischen den eine Faser durchlaufenden Impulsen miiBten dem Alles-oder-nichts-Gesetz nicht a priori widersprechen, da dieses ja iiber das Verhalten der Erregungswellen nur in quantitativer Hinsicht etwas aussagt.

Jeder Zapfen, kann uns eine nicht nur nach der Helligkeit, sondern auch nach dem Farbton fast unendlich mannigfaltig abgestufte Reihe von Lichtempfindungen vermitteln; unter der Annahme, daB die mit einem solchen Zapfen leitend verbundene einzelne Opticusfaser dem Alles-oder-nichts-Gesetz folgt, bliebe zunachst zur Erklarung der erwahnten Mannigfaltigkeit der Empfindungen als einzige Variable die Frequenz der in dieser Opticusfaser ablaufenden Erregungswellen. Wenn das psychophysische Korrelat unserer Lichtempfindungen wirklich in nervosen Erregungswellen best,unde, konnten wir uns in der Tat das Alles-oder-nichts-Gesetz fUr die Nervenfasern der optischen Zentren kaum giiltig denken.

Z. allg. Physiol. 9, 55 (1909). 194. Jena 1914. 12. London 1917. - BRUCKE, E. : Zur Theorie der intrazentralen Hemmungen. Z. BioI. 71, 29 (1922). 3 SHERRINGTON, CR. : Remarks on some aspects usw. Proc. Roy. Soc. Lond. 97', 519 (1925). 4 SAMOJLOFF, A. U. M. KISSELEFF: Zur Charakteristik der zentralen Hemmungsprozesse. Pfliigers Arch. 5, 699 (1927). 3 Randbuch der Physiologie IX. 34 TH. BRUCKE: Tatsachen und Probleme der Physiologie nervoser Systeme. fiihrt SHERRINGTON auch die bekanntlich auBerordentlich viel reichere Blutversorgung der grauen Substanz als Wahrscheinlichkeitsbeweis an.

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