Download Anfänge bei Hegel by Wolfdietrich Schmied-Kowarzik, Heinz Eidam PDF

By Wolfdietrich Schmied-Kowarzik, Heinz Eidam

Show description

Read or Download Anfänge bei Hegel PDF

Best german books

Politikwissenschaft und Politische Bildung

Wolfgang Jäger Udo Kempf hat eine großartige Bilanz als Hochschullehrer und Wissenschaftler vorzuweisen. Dies zeigt sich nicht zuletzt darin, dass er nicht nur eine Professur an der Pädagogischen Hochschule wahrnimmt, sondern auch an der Universität gefragt ist. Jahrzehntelang warfare er am Seminar für Wissenschaftliche Politik ein beliebter Dozent.

Extra resources for Anfänge bei Hegel

Sample text

Die absolute Einheit von Vernunft und Wirklichkeit, in die gestellt wir uns erfahren, ist nicht aus unserem Selbstbewusstsein konstituiert, sondern reicht tiefer zurück. Von dieser „absoluten Identität“ hat eine materiale Systemphilosophie auszugehen. Schelling trennt also das, was er im Jahr zuvor im System des transzendentalen Idealismus (1800) behandelt hat, als propädeutische Hinführung zur Philosophie ab; von jener sagt er ausdrücklich: „Es ist keine Frage, daß diese Philosophie über das Philosophiren subjektiv (in Bezug auf das philosophirende Subjekt) das Erste ist“.

Nur in dieser unendlichen Reproduction seiner selbst dauert der Geist fort. ] Alle Handlungen des Geistes also gehen darauf, das Unendliche im Endlichen darzustellen. )3 3 Friedrich Wilhelm Joseph Schelling, Historisch-kritische Ausgabe im Auftrage der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Stuttgart-Bad Cannstatt 1976 ff. – zitiert im Text als AA mit Bd. u. S. Hegels Weg zur Dialektik des Geistes 33 Hier also in Schellings Transzendentalphilosophie begegnet Hegel dem Gedanken des sich selbst hervorbringenden und sich selbst einholenden Geistes und mit diesem erweiterten Geistbegriff im Gepäck zieht Hegel 1801 nach Jena zu seinem Jugendfreund Schelling, der gerade in der brieflichen Auseinandersetzung mit Fichte inzwischen zu einer neuen philosophischen Position eines absoluten Real-Idealismus gefunden hat.

Also hätte man vielleicht nicht mit dem reinen Sein, sondern mit dem reinen Denken zu beginnen – einem Denken, das schon bei Kant eine Tätigkeit ist und dann bei Fichte und dem jungen Schelling allein in dieser und in nichts anderem auch ein mit dem Denken konvergierendes, in der Form einer intellektuellen Anschauung gegebenes Sein hat. Selbst und gerade wenn man die Tätigkeit des Denkens hier nicht als einen psychologischen Akt missverstehen wollte, stellt sich die Frage, inwiefern sich die Sachhaltigkeit der Hegelschen Logik von derjenigen der Fichteschen Wissenschaftslehre unterscheiden lässt.

Download PDF sample

Rated 4.67 of 5 – based on 24 votes